Tipps zum Umgang und Pflege von Zimmerpflanzen

Blumen und Blattpflanzen erfreuen nicht nur im Garten, sondern auch im Wohnraum. Damit sich die blühenden und grünen Hausgenossen in der Wohnung auch wohlfühlen können, kommt es nicht nur auf die Pflege, sondern auch auf die richtige Pflanzenauswahl an. Pflanzen können nicht nur schön sein und Freude für die eigene Psyche bringen, sondern auch ihr Duft kann Auswirkungen auf das Wohlbefinden des Menschen haben. In Haus und Wohnung sorgen Zimmerpflanzen für ein gesundes Wohnklima, indem sie Staub aus der Luft filtern und Feuchtigkeit an  die Luft abgeben. Manche Pflanzen, wie beispielsweise die Grünlilie oder die Efeutute, haben sogar die Eigenschaft Schadstoffe aus der Wohnraumluft zu filtern.

 

Pflegeleichte Zimmerpflanzen:

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) gilt als eine der unkompliziertesten Wohnraumpflanzen, da sie anspruchslos und durch ihren schnellen Wuchs in kürzester Zeit eine Wohnung begrünen kann. Ob warm oder kühl, ob sonnig oder schattig, feucht oder trocken, bildet sie unermüdlich ihre manchmal meterlangen und herabhängenden Triebe. Auch die Stahlenaralie (Schefflera) ist als Büropflanze zu empfehlen, da sie einen starken Wuchs bildet und sehr robust ist. Viele Arten von Farne sind auch bestens als Zimmerpflanzen geeignet, da sie nur einen halbschattigen Standort benötigen, der hell aber nicht viel Sonneneinstahlung bietet. Für die meisten Farne ist eine Raumtemperatur zwischen 18 und 25 Grad in der Regel ausreichend, dagegen brauchen sie aber eine hohe Luftfeuchte. Eine tägliche Besprühung mit kalkarmen und zimmerwarmen Wasser ist daher besonders empfehlenswert bei der Haltung von Farnen im Wohnraum.

 

Empfindlichkeit gegen Zimmerpflanzen in Wohnräume oder Büroräume:

Für empfindliche Menschen ist es ratsam zu stark duftende Pflanzen, wie z. B. Hyazinthen, Lilien oder Gardenien zu meiden. Zu intensive Düfte können Kopfschmerzen oder andere Beschwerden auslösen, vorallem wenn diese Pflanzen noch dazu im Schlafzimmer stehen. Mit Vorsicht sind auch der Ficus Benjamin (Birkenfeige) und der Oleander zu geniessen, da diese Pflanzen ätherische Öle ausdünsten und besonders bei Allergikern zu Problemen führen können. Unter anderem gibt es auch giftige Zimmerpflanzen, wie bsp. die Dieffenbachie und das Korallenbäumchen, die Kleinkindern oder Haustieren gefährlich werden können. Genauere Auskünfte erteilen hierzu aber auch die Giftnotrufzentralen.

 

Pflanzen in der Wohnung behutsam gießen:

Bei der Bewässerung von Pflanzen gilt die Regel: Lieber zu wenig gießen als zu viel. Werden Zimmerpflanzen zu wenig gegossen, dann erkennt man das ziemlich schnell und kann sie meist durch intensives Nachwässern noch retten. Beginnt eine Zimmerpflanze aber erst einmal zu faulen, dann kommt oft jede Hilfe zu spät. Besonders oft sind daran große Übertöpfe schuld, da in ihnen noch die Pflanzen im Wasser stehen, während die Wurzeln bereits zu faulen beginnen. Ist die Bewurzelung schon stark faulig, dann kann die Pflanze kein Wasser mehr aufnehmen und wirkt wie vertrocknet. Fälschlicherweise wird dann noch mehr gegossen und das Ende der Zimmerpflanze wird dann entgültig besiegelt. Am besten verwendet man Topfuntersetzer für verschiedene Topfgrößen, die eine gute Überwachung des Wasserbedarfs gewährleisten können.

 

Die richtige Bewässerung ist ohnehin lebenswichtig für langfristig schöne Wohnraumpflanzen.

Mittlerweile hat sich ein Pflanzgranulat aus Ton sehr gut etabliert, da es das Wasser und die Nährstoffe sehr gut speichern kann und ein entscheidender Vorteil gegenüber handelsüblicher Blumenerde ist. Auf der porösen Oberfläche dieser kleinen Tonkügelchen kann sich wesentlich mehr Wasser anlagern, sodass die Pflanzen auch über einen längeren Zeitraum ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden können.

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