Nadelgehölze für Garten, Balkon und Terrasse

Nadelgehölze für Garten, Balkon und Terrasse sind im Trend

Die meisten unserer heimischen Nadelgehölze werden mit den Jahren sehr schnell groß und wachsen mit ihren Kronen so dicht, das sie Häuser und Gärten beschatten. Mancher Hobbygärtner greift dann schnell zur Säge und kappt große Koniferen im Kronenbereich stark herunter oder schneidet untere Äste und Zweige großflächig ab. Besonders das "Aufasten" führt bei Nadelgehölzen häufig zur Verunstaltung, so dass große Tannen, Fichten, Kiefern oder Lärchen in den letzten Jahren kaum noch in unseren Gärten gepflanzt wurden.

Dabei sind kleine Koniferen und Nadelbäume wahre Schätze der Natur und bieten eigentlich auch viele Vorteile. Sie sind ganzjährig immergrün oder manche Arten wechseln auch im Herbst/Winter ihre Farben. Es gibt eine große Vielfalt an Nadelgehölzen, die einer Gartenanlage eine individuelle Note verleihen können. Ob die schlankwachsende und Zapfenbildende Koreatanne (Abies koreana) oder die japanische Schirmtanne (Sciadopitys verticillata) die mit ihren dunkelgrünen und dicken Nadeln sehr schön auffällt. Dank ihres kompakten Wuchses können sich diese Pflanzen auch als Kübelpflanzen für Terrasse und Balkon oder auch in kleinen Gärten eignen.

Besonders der jahresbedingte Farbwechsel vieler Sorten dieser Pflanzengattung bringt zudem neue Anreize für die heimische Grünanlage. Sie sind pflegeleicht, winterhart und faszinieren immer wieder durch ihre ausgefallenen Nadelfarben und Wuchsformen. Stark aufrecht wachsend, wie z. B. die Blaue Säulenzpresse oder hängend und breitwüchsig wie bspw. die Mähnen-Nutkazypresse, eignen sich viele Nadelgehölze als abwechslungsreiche Gestaltungselemente in Themengärten genauso gut, wie eine Hintergrundbepflanzung für blühende Gartengehölze. Je nach Pflanzenalter werden unterschiedliche Größen pro Pflanzenart- und Sorte als Containerpflanzen in 1-30 ltr. Töpfen oder auch als frisch gerodete Ballenwaren auf dem Pflanzenmarkt angeboten.

Die beste Pflanzzeit für Nadelgehölze sollte immer von Mitte März bis Anfang Mai (Frühjahr) und von Mitte August bis Mitte Oktober (Herbst) gewählt werden.

Wie auch die Blätter von Laubbäumen sind auch die Nadeln der Koniferen für die Photosynthese verantwortlich. Aber wegen ihrer nur geringen Oberfläche sind Nadeln im Vergleich zum Laub wesentlich besser gegen Frost und Kälte geschützt. Durch ihre extreme Robustheit benötigen Nadelgehölze im Jahresdurchschnitt auch weniger Nährstoffe und Wasser. Der Grund dafür ist ihr Nadelwerk, das mit einer natürlichen Harz-, bzw. Wachsschicht überzogen ist und dadurch vor Verdunstung und Austrocknung besser schützen kann.

Ein idealer Standort für Koniferen und Nadelbäume wäre ein ausreichend feuchter und humusreicher Gartenboden in sonniger oder halbschattiger Lage.

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