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Wir
wurden schon immer aus der Natur mit unseren Lebensmitteln, Rohstoffen und Pflanzen
aller Art versorgt.
Doch sobald wir einen Eingriff in die Natur vornehmen, z. B. bei der Obst- oder
Getreideernte, beim Rasenmähen oder beim einfachen Baum- oder Gehölzschnitt,
werden unserer Natur jedesmal Nährstoffe entzogen.
Um nachhaltig wirtschaften zu können, sind Landwirtschaft und auch Gartenbaubetriebe
ebenso auf Düngemittel angewiesen, wie
auch jeder kleine Hausgartenbesitzer.
Die Düngung betrifft vor allem die Nährstoffe
Stickstoff, Phosphat und Kalium, die sich nicht langfristig im Boden halten
können.
Kalium und Phosphate hingegen können sich lange im Boden halten, da diese Substanzen
nicht regelmäßig aus dem Boden ausgewaschen und unsere Böden dadurch immer gut
mit diesen beiden Nährstoffen versorgt werden.
Anders sieht es bei Stickstoff-Nährstoffen aus:
Stickstoff-Dünger benötigen unsere Pflanzen am meisten.
Leider gelangt Stickstoff leicht ins Grundwasser oder wird schnell wieder an
die Umgebungsluft abgegeben.
Während organische und mineralische Dünger in ihrer Wirkungsweise bezüglich
Phosphat und Kalium sehr ähnlich sind, gibt es beim Stickstoff diese Unterschiede.
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Tomatendünger

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Als
Beispiele für organische Dünger in fester Form zählen Kompost, Stallmist, Hornspäne
oder Knochenmehl.
Ein Dünger gilt als organisch, wenn seine Nährstoffsubstanzen aus abgestorbenen
Pflanzenteilen oder von Lebewesen und deren Ausscheidungen stammen.
Künstlich hergestellter Dünger, auch Mineraldünger genannt, liefert dagegen
Stickstoff schnell, direkt und hauptsächlich in Form von Ammoniak oder Nitraten.
Die Wirkung organischer Dünger, hängt
von der Zusammensetzung insgesamt ab.
Je mehr Nitrate- und Ammoniumstickstoffe diese enthalten, desto schneller wirken
sie auf die Pflanzen oder deren Pflanzenteile.
Je mehr organische Stickstoffe sie enthalten um so langsamer ist die Wirkung.
Unter besonders schnell wirkenden organischen Düngerarten ist beispielsweise
die Jauche oder auch "Gülle" die bekannteste.
Die typische Gülle enthält etwa 50 % Ammoniumstickstoff, wogegen Stallmist nur
10% bis 20% und Kompost rund 5% Prozent beinhaltet.
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Organischer Kartoffeldünger

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Organisch
gebundener Stickstoff muß aber erst von Mikroorganismen aus den organischen
Verbindungen freigesetzt werden.
Dabei dauert es viel länger, bis die Nährstoffe der Pflanze zur Verfügung stehen.
Dadurch ist der Düngebedarf aber auch schwieriger im voraus zu errechnen.
Dafür wirken organisch gebundene Stickstoffdünger
aber viel länger und gleichmäßiger.
Auch gelangen diese nicht so leicht ins Grundwasser und sind eine ideale Vorraussetzung
für beste Humusbildung und die Strukturverfeinerung (Lockerung) des Bodens.
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Düngetabletten

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Spezialdünger gibt
es in verschiedenen Arten im Handel:
- als Langzeitdünger (hauptsächlich für den kommerziellen Einsatz)
- als Grünpflanzen- oder Blühpflanzendünger (z. B. für Geranien, Pelargonien
oder andere blühende Pflanzen)
- als Dünger mit nur ganz bestimmten Nährstoffen (z. B. Thomaskali, Eisendünger,
Magnesiumdünger) hierunter zählt auch das bekannte Bittersalz das für Koniferen,
Kübelpflanzen und andere Zierpflanzen verwendet wird, da diese Pflanzen allgemein
einen erhöhten Magnesiumbedarf haben.
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Spezialdünger für Gemüse

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Flüssigdünger kommt hauptsächlich bei der Blattdüngung zum Einsatz.
Dabei wird eine flüssige Düngerlösung auf die Unterseite der Pflanzenblätter
aufgebracht.
Diese Düngemethode wird vorwiegend bei Pflanzen wie z. B. Orchideen angewendet,
die kaum oder nur schlecht ausgebildete Wurzelmasse besitzen.
Für Blattdüngung in flüssiger Form ist fast jeder mineralische Dünger
geeignet, da dieser seine Nährstoffe den Pflanzen sofort zur Verfügung stellt.
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Gepresste Topferde

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Gartenpflanzen werden nur in der Wachstumsphase (Vegetationsperiode)
gedüngt.
Eine Düngung im Winter wäre sinnlos, da Pflanzen im Garten zu dieser Jahreszeit
nicht stark wachsen und dadurch kaum Nährstoffe verbrauchen.
Ausnahmen sind natürlich Pflanzen, die aufgrund der Lichtverhältnisse und des
Standortes auch in den Wintermonaten weiterwachsen können.
Hier sollte eine regelmäßige Düngung auch
in den Wintermonaten vorgenommen werden.
Die Düngemenge und die zeitliche Anwendung finden Sie in den jeweiligen Herstellerangaben
auf der Düngerverpackung.
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Dünger für Rosen

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Onlineshop-Empfehlungen
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Grundsätzlich gilt:
Lesen Sie genau nach, welchen Dünger Ihre Pflanzen benötigen und kaufen Sie
erst dann für jeden Pflanzentyp den richtigen Dünger.
Solange Sie nicht allzu spezielle Pflanzen kultivieren, wird es höchstens bis
zu 4 verschiedene Düngerarten geben.
Es ist auch völlig egal, ob Sie Dünger in fester oder flüssiger Form den Pflanzen
zuführen.
Beide Düngeformen wirken bei gleicher Konzentration gleichwertig und sind nur
unterschiedlich in Ihrer Handhabung.
Hier einige Richtangaben:
- Blühpflanzendünger für alle blühenden Pflanzen (z. B. Geranien)
- Grünpflanzendünger für alle sog. Blattpflanzen
- Kakteendünger für Kakteen und Bonsais
- Orchideendünger für Orchideen
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Biologische Pflanzenschutzmittel
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Baumpflege- und Baumschutzmittel
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